| Aktuell
20. 3. 2011 |
Brainwalking
Beginn:
Mittwoch,
09.03.2011
16:15 Uhr
Kursort:
Asia Spa Leoben,
Pavillon im Park
Kursbeitrag:
EUR 45,- |
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| Spruch |
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Toleranz heißt: Die Fehler des anderen entschuldigen; Takt heißt: Sie nicht bemerken.
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| Tanz/Konzept |
1.
Ausbau des soziale Umfeldes
Die "Bildschirmgeneration" wächst
in einem hohen Grad an passiver Unterhaltung und
Freizeitgestaltung auf. Zunehmende soziale Verarmung
hervorgerufen auch durch einen gewissen finanziellen
Wohlstand, ist die Folge. Viele Elemente des Tanzes
wirken Kontakt fördernd. Ein Ausleseprozess
über Jahrmillionen hat den Menschen ein Gehirn
beschert, das auf nichts so spezialisiert ist,
wie auf das Verarbeiten sozialer Signale. Zugehörigkeit
ist eines unserer Grundbedürfnisse ähnlich
wie Essen, Trinken oder Schlafen. |
2. Verbesserung von Koordination
und Konzentration
Das Alltagsbild ist vielfach von einer gewissen
rationellen Lastigkeit geprägt. Beim Erlernen
eines Tanzes werden beide Gehirnhälften
aktiviert und gut durchblutet. Sich ständig
auf Neues einzustellen (beimTanz auf neue Partner
achten, ungewohnte Rhythmik, linker/rechter
Partner, im/gegen Uhrzeigersinn, Aussen-/Innfuß,
Fehler des Partners erkennen etc.) wirkt sich
durch dieses gezieltes Training auch im Alltag
durch schnelleres Reaktionsvermögen positiv
aus.
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3. Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems
Lustvolle Bewegung, herzhaftes Lachen durch
manche "Hoppalas" und dabei aber einer
gewissen Anforderung folgen, damit erreicht
man nachgewiesen eine bessere Durchblutung des
gesamten Organismus.
(Geo Nov.2003 Der Einfluss von Musik
auf den Menschen)
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4. Training des Gleichgewichtsystems
Im Alltag gibt es selten Veranlassung, schnell
kert zu machen, bzw. länger auf einem Bein
zu stehen bzw. schnell Gewicht verlagern. Stürze
können durch dieses unbewusste Training
vermieden werden, da schnelle Beinarbeit und
rasche Richtungswechsel Bestandteil vieler Tänze
sind. Ebenso gleichgewichtsfördernd ist
das längere Ausharren auf einem Bein.
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5. Verbesserung der Standfestigkeit
Schnell Gewicht verlagern, auf das andere Bein
wechseln, außergewöhnliche Drehungen
durch unübliche Schrittfolgen, beim ungewohnten
Rückwärtsgehen auch noch ein Gefühl
für eventuelle Hindernisse entwickeln,
kann gerade im Alltagsleben weniger sportlichen Menschen
sehr zu Gute kommen. Solch außergewöhnliche
Schrittkombinationen führen zu einer besseren
Körperkontrolle.
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6. Stärkung der Skelettmuskulatur
Die WHO warnt vor dem rasanten Anstieg der Muskel-Skelett-Erkrankungen.Dieter
Felsenberg, Leiter des Berliner Zentrums für
Muskel- und Knochenforschung an der Benjamin
Franklin Uniklinik bestätigt, dass Knochen
einem biomechanischen Gesetz unterliegen. Sie
wachsen und legen an Masse zu, wo sie belastet
werden und bauen ab, wo Beanspruchung fehlt.
Deshalb kommt es im Alter häufig zu Knochenbrüchen.
Jenen Frauen, die nach der Menopause mehr als
30 Prozent an Knochenmasse verlieren, empfiehlt
Felsenberg unter anderem das Tanzen.
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7. Abbau von negativen Stress
Forscher behaupten Stress
ist lebensnotwendig. Distress (negativer Stress)
wirkt auf Dauer krankmachend. Eustress (positiver
Stress) gilt jedoch als positiv aktivierend.
Bei harmonischer Bewegung zur Musik, verstärkt
durch die Gruppendynamik, wird das Fließen
positiver Energie erreicht und dabei viel belastender
Psychomüll abgebaut. Der Einsatz gezielter
musikalischer Elemente bewirkt eine Harmonisierung
der Psyche. (Quelle: Tomatis Alfred, Paris,
u.a. "Der Klang des Universums": Aufnahme
von positiver Energie durch Musik über
Haut und Ohren)
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8. Stärkung des Immunsystems
Zahlreichen Forschern
gelang der Nachweis, dass mit Freude ausgeführte
körperliche Aktivität das Immunsystem
aktiviert. Nachgewiesen unter anderem von Joanne
Loewy vom Beath Medical Center New York. Gerhard
Uhlenbruck, Immunbiologe der Universität
Köln bestätigt: Bei körperlicher
Betätigung töten Killerzellen mehr
Tumorzellen als Krebsjäger bei Bewegungsmuffeln,
regelmäßige Bewegung reguliert die
Qualität der Abwehrzellen.
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9. Sensibilisierung für
Toleranz und Rücksicht
Beim Tanz gibt es
keine hierarchischen Strukturen. Zum Gelingen
einer harmonischen Performance bedarf es das
Zutun jedes einzelnen. Einige Tänze sind
bewusst auf ständige Partnerwechsel aufgebaut.
Die dadurch oft ungewollten Partnerschaft fördern
das Toleranzgefühl, da nur ein rücksichtsvolles
miteinander zu einem "wohltemperierten"
Ergebnis führt.
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10. Akzeptanz anderer Kulturen
durch das Kennenlernen internationale Tänze
Vor allem Kreistänze haben ihren Ursprung
in fremden Ländern. Zahlreiche slawische,
griechische, israelische und lyrische Tänze
habe eine Geschichte. Unter Bezugnahme dieser
fällt es oft leichter, Verständnis
und Einfühlungsvermögen für unbekannte
Kulturen zu entwickeln.
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11. Aneignung positiver Gedankenmuster
durch Zuhilfenahme von NLP
Bei missverständlichen Auffassungen der
Tanzansagen kann verdeutlicht werden, wie unterschiedlich
ein und dasselbe Wort zu den verschiedensten
Reaktionen führen kann. Erklärungen
über das Zustandekommen von subjektiven
Empfindungen kann sehr hilfreich sein. (Chunking
ist ein Prozess, der unseren Informationsbestand
durchforstet und neu ordnet.) Negativ belegte
Begriffe werden durch gezielte Umbenennung allmählich
zu positiven Gedankenmustern umgewandelt.
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12. Stärkung des Selbstwertgefühls
bzw. Selbstvertrauens
Viele Menschen sind
unsicher. Mangelndes Selbstvertrauen hemmt oft
jahrelang die Entfaltung verborgenen Ressourcen.
Was wären wir ohne unsere Schwachstellen.
Diese als liebenswerte unverkennbare persönliche
Eigenschaften anzunehmen, kann Balsam für
ein angeknackstes Selbstwertgefühl sein.
Auch eine aufrechte Körperhaltung, auf
die bei dance for health sehr geachtet wird,
führt zum Aufbau einer gewissen Selbstsicherheit.
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13. Sensibilisierung des
Gesundheitsbewusstseins
Viele Menschen pflegen
ihr Auto weitaus sorgfältiger als ihre Gesundheit.
Wenn sich die ersten Verschleißerscheinungen
bemerkbar machen kommen entweder chemische Keulen
zum Einsatz, oder chirurgische Korrekturen mit
Kosten,- und zeitintensiver Nachbehandlung werden
in Anspruch genommen. Der Schweizer Werner Kieser,
Autor der Bücher "Die Seele der Muskeln"
"Ein starker Körper kennt keinen Schmerz",
schreibt über seine Selbsterfahrung. Sportliche
Betätigung ist in den Rang eines Allheilmittels
aufgestiegen. Neue Erkenntnisse in der Ernährung
wie "Obst und Gemüse als Medizin"
von Klaus Oberbeil und Dr. med. Christiane Lentz,
"Wasser & Salz, Urquell des Lebens"
von Dr. med. Hendel, "Das Ärztebuch
der Heilkraft unserer Lebensmittel" von Selene
Yeager werden zwischendurch vorgestellt. |
14.
Schlussworte
Gesundheitsvorsorge bedarf einer zunehmenden Eigenverantwortlichkeit.
Prävention muss als Selbstverständnis
in den Köpfen der Menschen reifen. Erst dann
wird der Wert der Gesunderhaltung für Körper
Geist und Seele richtig verstanden.
Ein spanisches Sprichwort lautet:
Wer zu beschäftigt ist, sich um seine
Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker,
der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen.
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